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		<title>Private Altersvorsorge: Ein Mix aus Sparanlagen und Aktienfonds</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen befürchten laut einer aktuellen Forsa-Umfrage 44 Prozent der Deutschen, dass sie im Alter nicht genug Geld haben und erwägen deshalb, privat vorzusorgen. Doch viele Menschen ängstigen sich, sie hätten nicht ausreichend finanzielle Mittel für einen solchen Schritt und wüssten zudem nicht, auf welche Weise sie für das Alter vorsorgen sollten. Experten empfehlen diesbezüglich Sparpläne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen befürchten laut einer aktuellen Forsa-Umfrage 44 Prozent der Deutschen, dass sie im Alter nicht genug Geld haben und erwägen deshalb, privat vorzusorgen. Doch viele Menschen ängstigen sich, sie hätten nicht ausreichend finanzielle Mittel für einen solchen Schritt und wüssten zudem nicht, auf welche Weise sie für das Alter vorsorgen sollten. Experten empfehlen diesbezüglich Sparpläne, die eine Mischung aus klassischen Anlagen wie Tages- und Festgeld und Aktienfonds beinhalten. Auf diese Weise könne man schon mit einem monatlichen Einsatz von 25 bis zu 50 Euro effektiv vorsorgen und Altersarmut verhindern.<span id="more-22"></span></p>
<p>Der Sinn von klassischen Sparanlagen als private Altersvorsorge<br />
Klassische Sparanlagen sollten zur Altersvorsorge gehören, weil Tagesgeld, Festgeld oder Sparbriefe krisenfest sind und eine sichere Rendite garantieren. Der Staat steht für die Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ein. Selbst in der aktuellen Krise ist so die Gefahr gebannt, dass die Altersrücklagen schwinden. Die klassischen Sparanlagen ziehen auf diese Weise einen sicheren Boden in die private Altersvorsorge ein und garantieren ein Mindestvermögen im Alter.</p>
<p>Das Inflationsproblem<br />
Allerdings sollte man es nicht bei diesen Anlageformen belassen, erklärt Finanzexperte Christian Seibold im Gespräch mit dem „Handelsblatt“. Denn die Rendite der klassischen Sparprodukte reiche gerade einmal aus, um die Inflation, die sich in der Eurozone durchschnittlich zwischen zwei und drei Prozent bewegt, zu verhindern. Man stabilisiere auf diese Weise also nur den Wert des eigenen Anlage. Allerdings brauche man, um so für das Alter vorzusorgen, dass man nicht nur Armut vermeide, sondern sich auch das eine oder andere gönnen könne, Anlageformen, die Renditen von sechs Prozent und mehr böten, zeigen die Statistiken des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) auf. Derartige Gewinnspannen können aber nur sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs) oder zu deutsch Aktienfonds garantieren.</p>
<p>Die Angst vor den Aktienfonds<br />
Doch viele Deutsche fürchten den Gang an die Börse. Die Finanzkrisen der letzten Jahre haben das Vertrauen der Menschen nachhaltig erschüttert. Kapitalmärkte gelten nicht mehr als Geldmaschinen, sondern stattdessen oft als Vernichter von Spareinlagen. Diese Ansicht seit jedoch völlig falsch, berichtet Tom Friess, seines Zeichens Chef vom Vermögenszentrum München. Wer 2001 mit monatlichen Raten von 100 Euro in einen Aktienfonds eingestiegen wäre, welcher den DAX nachbildet, der müsste heute Wertpapiere im Wert von 13.200 Euro halten, tatsächlich hätten die betreffenden Personen jedoch Aktien im Wert von mehr als 17.200 Euro. Dies entspricht einer Gewinnspanne von mehr als fünf Prozent pro Jahr und dies obwohl es seit 2008 gewaltige Erschütterungen an den Aktienmärkten gab.</p>
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		<title>Der Trick für höhere Zinsen auf das Tagesgeld: Die Kombination mit dem Girokonto</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 23:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Zeiten fallender Zinsen auf das Tagesgeld gibt es für Sparer einen einfachen Trick, sich dennoch Topkonditionen zu sichern. Sie müssen dem „häßlichen Entlein“ in den Portfolios der Banken mehr Beachtung schenken: Denn die Geldhäuser bieten oft nicht nur ein Tagesgeldkonto an, sondern offerieren dieses in Kombination mit einem Girokonto. Die Finanzinstitute sind angehalten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten fallender Zinsen auf das Tagesgeld gibt es für Sparer einen einfachen Trick, sich dennoch Topkonditionen zu sichern. Sie müssen dem „häßlichen Entlein“ in den Portfolios der Banken mehr Beachtung schenken: Denn die Geldhäuser bieten oft nicht nur ein Tagesgeldkonto an, sondern offerieren dieses in Kombination mit einem Girokonto. Die Finanzinstitute sind angehalten, die Zahl ihrer Girokonten zu erhöhen, weil über diese der tägliche Geldfluss passiert und sie deshalb für die Banken überlebenswichtig sind. Doch für die Sparer macht ein solches Kombiprodukt eigentlich nur Sinn, wenn sie ohnehin ihre Bank wechseln wollten. Ansonsten genügt ihnen ein einfaches Tagesgeldkonto. Die Finanzinstitute haben darauf reagiert und bieten zwei Vorteile für all die Kunden an, die bereit sind, bei der Kombination zuzugreifen und jeden Sparer, der auf der Suche nach besonders guten Renditen ist, zum Nachdenken bringen sollten.<span id="more-20"></span></p>
<p>Tagesgeld und Girokonto mit Topkonditionen auf das Tagesgeld<br />
Der gängige Trick, der sich als Vorteil für die Sparer erweist, ist die Strategie, einfach die Zinsen auf das Tagesgeld deutlich zu verbessern. Kunden haben hier die Option, zumindest für einen gewissen Zeitraum, der in der Regel sechs Monate lang ist, eine Rendite zu erhalten, die deutlich über dem eigentlichen Tagesgeldangebot des Hauses liegt. Durchschnittlich können die Anleger auf diese Weise ein Prozent mehr aus ihrem Geld herausholen, als wenn sie auf das Girokonto verzichten würden und nur beim Tagesgeld zuschlagen. Wer größere Summen langfristig anlegen möchte, der sollte sich informieren, ob das jeweilige Finanzinstitut auch einen entsprechenden Deal für das Festgeld anbietet. Oftmals kann man auf diese Weise zehn bis 20 Basispunkten bei den Zinssätzen auch bei dieser Anlageform gewinnen.</p>
<p>Tagesgeld und Girokonto mit Topkonditionen auf das Girokonto<br />
Alternativ zu den Topkonditionen auf das Tagesgeld bieten viele Geldhäuser aber auch erstklassige Bedingungen für das Girokonto an. So offerieren sie, dass man sein gesamtes Depot kostenlos führen kann: Das heißt, man erhält ein kostenloses Girokonto, außerdem werden auch keine Entgelte auf die Spareinlagen fällig. Oft wird dieses Angebot mit besseren Zinssätzen kombiniert, die dann nicht nur auf das Tagesgeld, sondern auch auf das Girokonto gewährt werden. Dies bedeutet, die Banken weichen von der Praxis ab, ein Girokonto nicht zu verzinsen, sondern gewähren für die hier deponierten Mittel ebenfalls eine Rendite. Die Sparer haben auf diese Weise die Möglichkeit, sich ihre Anlagen gleich doppelt veredeln zu lassen und dabei keine zusätzlichen Kosten zu haben, denn das neue Girokonto kostet, ob man es nun verwendet oder nicht, nichts und ist für sie also nicht von Nachteil.</p>
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		<title>EZB schickt Festgelder auf Talfahrt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 23:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zinsen auf das Festgeld sinken im Frühjahr 2012 auf breiter Front. In Gestalt der IKB Bank entschied sich auch einer der Branchenführer bei dieser Anlageform die Renditen für die Sparer zu reduzieren. Schuld an diesem negativen Trend, der auch beim Tagesgeld zu beobachten ist, trägt die Europäische Zentralbank (EZB), die durch riesige Mengen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zinsen auf das Festgeld sinken im Frühjahr 2012 auf breiter Front. In Gestalt der IKB Bank entschied sich auch einer der Branchenführer bei dieser Anlageform die Renditen für die Sparer zu reduzieren. Schuld an diesem negativen Trend, der auch beim Tagesgeld zu beobachten ist, trägt die Europäische Zentralbank (EZB), die durch riesige Mengen an billigem Geld in Konkurrenz zu den Privatkunden getreten ist.<span id="more-16"></span></p>
<p>IKB Bank: Die Senkungen der Festgeldzinsen im Detail<br />
Die IKB Bank hat die Zinssätze auf alle möglichen Anlagezeiträume für das <a href="http://www.gutefinanzen.net/geldanlagen/festgeld/" target="_blank">Festgeld</a> gesenkt. Wer sein Geld dem Finanzinstitut für sechs Monate anvertraut, erhält nur noch 2,00 Prozent. Zuletzt lag der Wert noch 20 Basispunkte höher. Für eine neunmonatige Anlage gibt es nicht mehr nur 2,60, sondern nur noch 2,30 Prozent. Für zwölf Monate sinkt die Rendite ebenfalls um 30 Basispunkte auf 2,70 Prozent. Für zwei Jahre können die Sparer auf 3,25 Prozent hoffen. Der alte Wert lag bei 3,40 Prozent. Wer sich für drei Jahre von seinem Ersparten trennen kann, erhält dafür 3,50 und nicht mehr 3,80 Prozent. Diesen Zinssatz können die Anleger bekommen, die ihr Geld der Bank für vier Jahre anvertrauen. Bislang hatte er zehn Basispunkte darüber gelegen.</p>
<p>EZB Schuld an den Senkungen<br />
Die Schuld an den zahlreichen Senkungen der Festgeldzinsen, wie sie vor der IKB Bank auch von der Bank of Scotland, der BIGBANK, der 1822direkt und der ING-DiBa bekanntgegeben worden waren, trägt die europäische Notenbank. Die EZB flutet derzeit die Finanzmärkte mit billigem Geld. Allein im Dezember 2011 konnten sich die Geldhäuser insgesamt 500 Milliarden Euro mit einem Zinssatz von einem Prozent leihen. Zurückbezahlen müssen sie das Geld erst nach drei Jahren. Das Festgeld ist für die Banken, wie die Zahlen der IKB Bank zeigen, fast viermal so teuer wie ein Kredit der Zentralbank. Weitere Geldschwemme der Notenbank soll es im Frühjahr 2012 geben, weshalb davon auszugehen ist, dass sich die Zinsen für das Festgeld erst einmal nicht erholen.</p>
<p>Die besten Festgeldangebote<br />
Topkonditionen kann man dennoch bei einigen Banken auf das Festgeld erhalten, die auf diese Weise die Kunden mittel- bis langfristig an ihr Institut binden möchten. Die DenizBank gewährt auf ein Anlagen für ein Jahr 3,10 Prozent. Wer sich zwei Jahre bindet, bekommt sogar 3,25 Prozent. Die einjährige Anlage bleibt auch der Bank of Scotland trotz der jüngsten Zinssenkungen attraktiv. Die Kunden bekommen noch immer einen Zinssatz in der Höhe von 3,0 Prozent. Für den Silberrang reicht dies jedoch nicht mehr. Der geht an die Autobank, die für zwölf Monate eine Renditequote von 3,07 Prozent auf das Festgeld bietet. Der höchste Zinssatz überhaupt, den man beim Festgeld erzielen kann, stammt von der BIGBANK und beträgt 4,65 Prozent. Allerdings muss man sein Geld dafür auch zehn Jahre anlegen.</p>
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		<title>Neu am Markt: Das LeitzinsPlus Tagesgeld von Barclays</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 01:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten ist es nun schon einige Male vorgekommen, dass im Tagesgeldbereich gänzlich neue Anbieter am Markt aufgetreten sind. Zum überwiegenden Teil handelt es sich dabei um ausländische Banken, die nun auch hierzulande im sehr lukrativen Bereich der Tagesgeldanlage mitwirken möchten. Nachdem in der jüngsten Vergangenheit zunächst die VTB Direktbank als Tochter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten ist es nun schon einige Male vorgekommen, dass im Tagesgeldbereich gänzlich neue Anbieter am Markt aufgetreten sind. Zum überwiegenden Teil handelt es sich dabei um ausländische Banken, die nun auch hierzulande im sehr lukrativen Bereich der Tagesgeldanlage mitwirken möchten.</p>
<p>Nachdem in der jüngsten Vergangenheit zunächst die VTB Direktbank als Tochter der österreichischen VTB Bank sowie MoneYou als Marke der niederländischen ABN Amro Bank im Tagesgeldbereich neu am Markt aufgetreten sind, kommt nun mit Barclays noch ein weiterer ausländischer Anbieter dazu. Durchaus bemerkenswert ist dabei, dass bisher alle genanten Tagesgeldanbieter direkt unter den Spitzenplätzen zu finden waren, denn die angebotenen Zinssätze waren bzw. sind sehr attraktiv. Auch das neue Angebot von Barclays macht diesbezüglich keine Ausnahme. Denn aktuell erhalten die Anleger mit einem Zinssatz von 2,75 Prozent mit den besten Zinssatz, der derzeit im Tagesgeldbereich überhaupt erzielt werden kann.<span id="more-14"></span></p>
<p>Kopplung an den Leitzinssatz als Besonderheit</p>
<p>Die sehr gute Verzinsung ist aber nicht die eigentliche Besonderheit, durch die sich das LeitzinsPlus Tagesgeld der britischen Bank auszeichnen kann. Die eigentliche Besonderheit besteht nämlich vielmehr darin, dass der Zinssatz beim Barclays Tagesgeld an den Leitzinssatz gekoppelt ist, den die EZB in regelmäßigen Abständen festgelegt. Und zwar sieht diese Kopplung vor, dass Barclays auf dem Tagesgeldkonto einen Zinssatz zahlt, der zunächst identisch mit dem EZB-Leitzinssatz ist, darüber hinaus aber noch einen Zinsaufschlag beinhaltet. Dieser Zinsaufschlag ist grundsätzlich zwar variabel, wird jedoch ab der Eröffnung des LeitzinsPlus Tagesgeldkontos jedem Anleger für eine Zeit von drei Jahren garantiert.</p>
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		<title>Das Girokonto</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 05:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rechtsgrundlagen Als Girokonto wird ein Kontokorrentkonto bezeichnet, das von einem Kreditinstitut geführt wird. Im ursprünglichen Sinne dient es zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Nach § 355 des Handelsgesetzbuches ist ein Kontokorrentkonto ein Konto in laufender Rechnung. Es ist zwingend notwendig, dass zumindest einer der Vertragsparteien ein Kaufmann im Sinne des Gesetzes ist. Diese Forderung wird jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsgrundlagen<br />
Als Girokonto wird ein Kontokorrentkonto bezeichnet, das von einem Kreditinstitut geführt wird. Im ursprünglichen Sinne dient es zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Nach § 355 des Handelsgesetzbuches ist ein Kontokorrentkonto ein Konto in laufender Rechnung. Es ist zwingend notwendig, dass zumindest einer der Vertragsparteien ein Kaufmann im Sinne des Gesetzes ist. Diese Forderung wird jedoch regelmäßig durch das Kreditinstitut erfüllt, da es sich hierbei um ein Handelsgewerbe handelt, dass nach §1 Handelsgesetzbuch die Kaufmannseigenschaften erfüllt. Jeden Tag muss ein Saldo errechnet werden, der einer der beiden Vertragsparteien zusteht und bei Sicht fällig ist.<br />
Ebenfalls gesetzlich geregelt ist der sogenannte Kontrahierungszwang für Geldinstitute. Banken können für jeden Kunden ein Konto eröffnen, sind hierzu jedoch nicht verpflichtet. Dies bedeutet, dass es jedem Kreditinstitut frei gestellt ist, einen Wunsch zur Kontoeröffnung abzulehnen. Dies wird auch in der Praxis häufig dann angewendet, wenn ein potentieller Kunde einen negativen Schufa-Eintrag aufweist oder sich beispielsweise in einer Privatinsolvenz befindet.<span id="more-10"></span></p>
<p>Zahlungsverkehr<br />
Der Girovertrag stellt die Grundlage zum Abschluss eines Girokontos dar. In diesem sind insbesondere die Besonderheiten zum Zahlungsverkehr geregelt. Das Kreditinstitut ist demzufolge verpflichtet, Zahlungsvorgänge durchzuführen. Als Zahlungsvorgänge werden Bereitstellungen, Übermittlungen oder Abhebungen eines Geldbetrags im Gesetz genannt. Dies sind im Speziellen Kreditkartenzahlungen, Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften. Man unterscheidet hierbei &#8220;Push-Zahlungen&#8221;, die vom Kontoinhaber angestoßen werden, wie Überweisungen, von &#8220;Pull-Zahlungen&#8221;, die vom Zahlungsempfänger eingereicht werden. Dies ist zum Beispiel bei Lastschriften der Fall.</p>
<p>Pfändungsschutzkonto<br />
Natürliche Personen (Privatkunden und Selbständige/Freiberufler) haben das Recht, ein Zahlungsverkehrskonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Im Falle einer Pfändung steht auf diesem Konto automatisch ein Pfändungsfreibetrag zur Verfügung und der Kontoinhaber kann in diesem Rahmen weiterhin am Zahlungsverkehr teilnehmen. Die Rechtsgrundlage für das Pfändungsschutzkonto stellt im Wesenlichen die Zivilprozessordnung (ZPO) dar.</p>
<p>Prüfung der Legitimation<br />
§154 der Abgabenordnung regelt die Eröffnung eines Kontos. Eine Legitimationsprüfung ist hierbei zwingend erforderlich, da keine Konten auf falsche oder erdichtete Namen eröffnet werden dürfen. Dies dient zum einen der Vermeidung von Geldwäsche, zum anderen sollen so Straftaten verhindert werden. Als qualifiziertes Legitimationspapier eignet sich hierzu ein Personalausweis oder Reisepass. Bei Konten,die auf ausländische Personen eröffnet werden sollen wird eine vergleiche Legitimationsurkunde benötigt. Wird ein Konto nicht persönlich eröffnet, dürfen sich Geldinstitute dem Post-Ident-Verfahren der Deutschen Post AG bedienen.</p>
<p>Rechnungsabschluss<br />
Das Kreditinstitut ist ebenfalls gesetzlich verpflichtet, dem Kontoinhaber regelmäßig über den Saldo des Kontos sowie über die Kontenbewegungen zu informieren. Diese Informationspflicht ist in § 666 des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt. Der Rechnungsabschluss ist mindestens quartalsweise durchzuführen. Es genügt, wenn die Bank einen Kontoauszugsdrucker zur Verfügung stellt, an denen der Kontoinhaber unentgeltlich seine Auszüge bekommen kann. Holt der Kunde seine Auszüge nicht ab, ist die Bank verpflichtet, die Auszüge postalisch zu versenden. Hierbei darf die Bank jedoch eine Gebühr in Höhe der Portokosten verlangen.</p>
<p>Gebühren<br />
In den letzten Jahren hat es viele Urteile über die Verzinsung und Gebühren bei Girokonten gegeben. Üblicherweise werden die Guthaben nur sehr gering oder gar nicht verzinst. Auf der anderen Seite erhebt die Bank regelmäßig eine Gebühr für die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits. Belastet der Kunde sein Konto über den Rahmen des eingeräumten Limits, sind meist noch Überziehungszinsen zu zahlen. In den AGB der Bank ist darüber hinaus die Gebührenordnung geregelt. Schüler, Studenten und Auszubildende sind jedoch häufig von der Gebührenpflicht befreit und genießen die Vorteile einer kostenfreien Kontoführung.</p>
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		<title>Schiffsbeteiligung &#8211; Schiffsfonds</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 00:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Schiff zu kaufen oder sogar bauen zu lassen, ist mit einem sehr großen finanziellen Aufwand verbunden. Da solch ein großes Investitionsvolumen in der Regel nicht von einem Unternehmen allein getragen werden kann, werden häufig Schiffsbeteiligungen ausgegeben. Diese Beteiligungen erscheinen in Form von Schiffsfonds auf dem Markt und finden meist großes Interesse bei den Anlegern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schiff zu kaufen oder sogar bauen zu lassen, ist mit einem sehr großen finanziellen Aufwand verbunden. Da solch ein großes Investitionsvolumen in der Regel nicht von einem Unternehmen allein getragen werden kann, werden häufig Schiffsbeteiligungen ausgegeben. Diese Beteiligungen erscheinen in Form von Schiffsfonds auf dem Markt und finden meist großes Interesse bei den Anlegern. Sie werden in Form von geschlossenen Fonds aufgelegt und bieten so die Möglichkeit, die Finanzierung für den Kauf oder für den Bau eines Frachtschiffes, eines Segelschiffes, eines Containerschiffes, einer Jacht, eines Fischtrawlers oder eines Kreuzfahrtschiffes sicherzustellen. Auch Schiffe, die mit dem neuartigen Zugdrachenantrieb der Firma ­Skysails aus Hamburg angetrieben werden, können über solch einen Fonds finanziert werden.<span id="more-7"></span></p>
<p>Eine Schiffsbeteiligung als geschlossener Fonds<br />
Schiffsfonds ­werden in der Regel als geschlossene Fonds angeboten. Das bedeutet, dass Anleger nur innerhalb einer festgelegten Zeichnungsfrist Anteile an dem Fonds erwerben können. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist wird der Fonds geschlossen und es werden keine weiteren Anteile mehr herausgegeben. Durch den Kauf von Fondsanteilen erhält der Anleger einen Anteil am Kapital der Gesellschaft, wodurch er den rechtlichen Status eines Kommanditisten erhält. Damit trägt der Investor aber auch ein unternehmerisches Risiko, das neben einer Gewinnbeteiligung auch zu dem Verlust seiner kompletten Geldanlage führen kann. Da die meisten Schiffsbeteiligungen in den letzten Jahren aber regelmäßig gute Renditen erwirtschaftet haben, zählen sie weiterhin zu den Renditefonds. Ein Anleger muss sich auch darüber bewusst sein, dass eine Geldanlage in einem geschlossenen Fonds immer eine sehr langfristige Anlageform darstellt. Die Laufzeit eines geschlossenen Fonds beträgt meist zwischen zehn und fünfundzwanzig Jahren. Oft gibt es auch keine festen Auszahlungstermine für Gewinnausschüttungen oder die Rückzahlung des angelegten Kapitals. Stattdessen werden die Anleger in ihrer Rechtsform als Kommanditisten an den erwirtschafteten Erträgen der Fondsgesellschaft beteiligt, sie können aber auch genauso an den Verlusten beteiligt werden. Deshalb sollte sich jeder Anleger vor der Beteiligung an einem geschlossenen Fonds über den Verkaufsprospekt der Fondsgesellschaft genau über die Chancen und Risiken dieser speziellen Geldanlage informieren. Eine große Rolle spielt auch der Fondsmanager, dem der Anleger zutrauen sollte, der Schiffsbeteiligung zu einer positiven Leistungsbilanz zu verhelfen.</p>
<p>Die steuerlichen Vorteile von geschlossen Fonds<br />
Anleger, die Anteile an einem geschlossenen Fonds erwerben, sind in der Regel nicht nur an einer guten Rendite interessiert, sondern sie möchten auch einige steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen. Jeder Kommanditist muss den Gewinn aus der Fondsgesellschaft mit seinem individuellen Steuersatz versteuern. Da kommt es vielen Anlegern entgegen, dass eine Schiffsfondsgesellschaft ihren Gewinn nach der sogenannten Tonnagesteuer, einer speziellen Methode zur Gewinnermittlung, berechnen kann. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Gewinn der Gesellschaft für mindestens zehn Jahre pauschal ermittelt und ist somit unabhängig von den tatsächlich erzielten Gewinnen. Auch Verluste aus der Geldanlage in einem geschlossenen Fonds können sich steuermindernd für die Anleger auswirken. Allerdings darf der Verlust auch in den Anfangsjahren der Gesellschaft nicht mehr als zehn Prozent des Gesamtkapitals der Kommanditgesellschaft betragen.</p>
<p>Weitere Punkte, ­die bei einer Beteiligung an einem Schiff beachtet werden sollten<br />
Beteiligungen an Schiffen werden weltweit von etwa 50 Emissionshäusern angeboten. Diese Emissionshäuser bieten die Beteiligungen entweder über Banken oder über freie Vermittler am Markt an. Interessierte Investoren erhalten erste Informationen über den geplanten Fonds aus einem Verkaufsprospekt, in dem alle relevanten Daten zu der Geldanlage sowie zu den rechtlichen und den steuerlichen Rahmenbedingungen aufgeführt sind. Wenn sich ein Anleger für eine Investition in einem geschlossenen Fonds entscheidet, muss ihm bewusst sein, dass diese Fonds nicht an einer Börse gehandelt werden. Es bestehen auch nur wenige Zweitmärkte, an denen ein vorzeitiger Verkauf der Fondsanteile möglich ist. Es handelt sich daher immer um eine langfristige Geldanlage, bei der die Fondsanteile möglichst bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden sollten. Anders als bei einem Aktionär hat ein Kommanditist kein Mitspracherecht bei der Geschäftsführung und kann somit keine Entscheidungen mitbestimmen oder durch sein Stimmrecht beeinflussen. Der Kommanditist muss daher der Geschäftsführung der Kommanditgesellschaft vertrauen, zumal es hinsichtlich der Geschäftsführung keine staatlichen Kontrollen gibt. Lediglich die Angaben im Emissionsprospekt müssen durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) genehmigt werden, wobei die Bafin nur eine formale Prüfung der Angaben hinsichtlich ihrer Vollständigkeit vornimmt. Investoren an einem geschlossenen Fonds können sich entscheiden, ob sie als Kommanditisten ins Handelsregister eingetragen werden möchten oder ob sie über einen Treuhänder nur mittelbar an der Kommanditgesellschaft beteiligt sein möchten. In diesem Fall wird der Treuhänder die Fondsanteile des Anlegers im eigenen Namen, aber auf Rechnung des Investors, verwalten. Der Name des Anlegers erscheint somit nicht im Handelsregister.</p>
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		<title>Finanzen</title>
		<link>http://www.finanzbildung.info/finanzbildung/finanzen.htm</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 23:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Begriff Finanzen denken die meisten Verbraucher sicherlich an ihre eigene finanzielle Situation, also zum Beispiel an die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Aber auch die verschiedenen Geldanlagen, die von Banken und anderen Anbietern offeriert werden, stehen natürlich eng in Verbindung mit dem Begriff Finanzen. Insofern ist auch das Thema Geld- und Kapitalanlage ein sehr wichtiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Begriff Finanzen denken die meisten Verbraucher sicherlich an ihre eigene finanzielle Situation, also zum Beispiel an die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Aber auch die verschiedenen Geldanlagen, die von Banken und anderen Anbietern offeriert werden, stehen natürlich eng in Verbindung mit dem Begriff Finanzen. Insofern ist auch das Thema Geld- und Kapitalanlage ein sehr wichtiges Thema im gesamten Finanzbereich. Da die Anzahl der Anbieter am Markt von Jahr zu Jahr steigt und der Konkurrenzdruck demzufolge wächst, lassen sich viele Banken und die sonstigen Anbieter im Bereich Geldanlagen fast kontinuierlich neue Produkte „einfallen“. Für den Kunden hat das einerseits Vorteile, und zwar in Form einer größeren Auswahl sowie nicht selten in Form von günstigen Konditionen. Aber es gibt durchaus auch Nachteile, denn nicht wenige Finanzprodukte sind schwer verständlich oder/und teilweise auch spekulativer als der Anleger vielleicht meint.</p>
<p>Auf der sicheren Seite sein – Anlagen der Risikoklasse I<span id="more-5"></span></p>
<p>Nicht nur Anleger in etwas fortgeschrittenerem Alter, sondern durchaus auch die jüngeren Kunden, neigen in den letzten Jahren seit der Finanzkrise 2008 dazu, ihr Geld vornehmlich sehr sicher anlegen zu wollen. Zwar wird der Markt gerade im Aktienbereich und den abgeleiteten Terminprodukten in großem Umfang von Spekulanten bestimmt. Aber bei den „normalen“ Privatanlegern ist eine deutliche Tendenz hin zu sehr sicheren Anlageformen zu erkennen. Wer eine sehr sichere Geldanlage aus dem Bereich Finanzen sucht, der kann sich im Prinzip an den Finanzprodukten orientieren, die in die Risikoklasse I eingeordnet werden. In die Risikoklasse I fallen alle Anlageprodukte, die sich durch ein sehr geringes Risiko auszeichnen können. Zu den Produkten aus dieser Anlageklasse gehören zum Beispiel Spareinlagen, Termineinlagen, Tagesgeldanlagen, europäische Geldmarktfonds und mit Abstrichen auch einige Staatsanleihen, wie zum Beispiel die Bundeswertpapiere.</p>
<p>Regelmäßiges Sparen zum Aufbau der Altersvorsorge</p>
<p>Mindestens genauso wichtig wie das Thema Geldanlage, ist für viele Anleger das regelmäßige Sparen, zum Beispiel um eine private Altersvorsorge aufbauen zu können. Auch für diesen Bedarf werden im großen Bereich Finanzen zahlreiche Produkte angeboten, die der Kunde zum regelmäßigen Sparen oder teilweise alternativ auch als Geldanlage nutzen kann. Auch in diesem Bereich gibt es durchaus größere Unterschiede zwischen den Produkten, was die Sicherheit und einige weitere Konditionen betrifft. So gilt zum Beispiel der Banksparplan als die sicherste Möglichkeit, regelmäßig Geld anzusparen. Ebenfalls als relativ sicher gelten die private Rentenversicherung und klassische Kapitallebensversicherungen, während die fondsgebundenen Varianten sowie die Fondssparpläne schon mit etwas mehr Risiko einhergehen, dafür aber durchschnittlich auch eine gute Rendite erzielen können.</p>
<p>Spekulative Geldanlagen</p>
<p>Neben den sicheren Geldanlagen aus der Risikoklasse I und den Produkten zum regelmäßigen Sparen beinhaltet der große Bereich Finanzen natürlich auch viele sogenannte Finanzinnovationen oder Finanzinstrumente. Damit sind vor allen Dingen neue und abgeleitete Produkte gemeint, wie zum Beispiel die Derivate. Diese zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass es sich um relativ spekulative Geldanlagen handelt, wobei der Begriff Geldanlage hier schon fast etwas fehl am Platze ist, da es sich vielmehr um eine reine Spekulation handelt. Denn während man mit dem Begriff Geld- oder Kapitalanlage meistens ein mittel- oder langfristiges Investment verbindet, sind Spekulationen auf das schnelle Erreichen von möglichst hohen Gewinnen ausgerichtet.</p>
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